Das Buch betrachtete ich als Hobby. Soll heißen: Nach einem erfüllten Arbeitstag hatte ich nicht immer die Lust, an meinem Buch zu arbeiten. Monatelang ging oft gar nichts. Auch muss man berücksichtigen, dass es mit Schreiben allein nicht getan ist. Bei mir kam zuerst (zeitraubend) hinzu:
Lernen, wie man Romane schreibt. Incl. Querlesen, wie es die anderen machen.
Themen recherchieren und Manuskript schreiben.
Was soll rein? Wo soll es hin?
Sich über alles den Kopf zerbrechen.Obelisk in Theben

Erst dann:
Schreiben. Handlung überdenken.
Schreiben. Personen überdenken.
Schreiben. Über Rätsel und Lösungen sinnieren.
Wie kommen die Helden in spannende, aussichtslose Situationen? Und vor allem: Wie kommen sie da wieder heraus?
Schreiben. Nachdenken. Schreiben.
Nachlesen, kontrollieren, korrigieren, umformulieren.
Thot - Spuren aus SteinSchreiben.
Nachlesen, Kapitel verschieben, nachlesen, kontrollieren, korrigieren.
Schreiben.
Nachlesen, Fehler ausmerzen, umformulieren, Kapitel umbauen, nachlesen, kontrollieren,
korrigieren.

Wirklich: So einfach ist es nicht. Irgendwann macht man dass dann nur noch aus Trotz.
Ich hätte mir eine einfache, lineare Geschichte ausdenken sollen. Nicht so ein Matrixkonstrukt, wo eins auf dem anderen aufbaut.
Hinterher ist man immer klüger.

Dann plötzlich ...
Eines Tages ...
Schrieb ich "Ende" und das Buch war fertig.
Fanfarenklänge.
Nachlesen, kontrollieren, korrigieren.