Welcome to the Verse!

Hier geht es zur RSI-Homepage

Downloads AGITD

Die Kurzgeschichte 'A Ghost In The Dark' gibt es kostenlos zum Download:

A Ghost In The Dark
© Sven Schmidt, alle Rechte vorbehalten

Der Jäger beobachtete Köder und Beute. Noch war es ruhig. Die Constellation näherte sich schnell der bewegungslos im Raum hängenden Freelancer. Beide Toppiraten unterhielten sich. Akio empfing deren Kommunikationssignale und dechiffriere sie mühelos. Für seine hochempfindlichen Empfänger und sein spezialisiertes Lauschequipment war das keine große Herausforderung.

Nachdem nun nicht der erwartete Infoagent erschienen war, hatte Shining Eye sofort erkannt, dass er in eine Falle getappt war. Er versuchte, den CleaverReaper davon zu überzeugen. Er argumentierte, drohte, flehte. Der Jäger konnte deutlich seine Verzweiflung aus seinen Worten heraushören.

Für den CleaverReaper war es eindeutig. Sein ärgster Rivale befand sich fernab jeder Zivilisation und Piratenkaschemme im tiefsten Raum. Und das ohne sein Pack, mit dem er sonst immer unterwegs war. Der Schlitzer hatte keinen Grund, an dem Militärbefehl, den er abgefangen hatte, zu zweifeln.

Nach einigen harschen Beleidigungen hörte Akio nur noch Rauschen auf allen Frequenzen. Der CleaverReaper hatte einen Störsender aktiviert.

Die schnittige Constellation des CleaverReaper war ein luxuriöses Phoenix-Modell. Mit ihren rund 61 Metern Länge war sie ungefähr doppelt so lang wie die Freelancer MIS, dadurch aber 3-mal schwerer. Ihre stärkeren Triebwerke sorgten dafür aber für eine ähnlich gute Manövrierbarkeit. Allerdings war Akio gespannt darauf, wie sie mit der Hauptbewaffnung der ’Lancer klarkommen würde. Im Bauch des zum Kampfschiff umgerüsteten Transporters warteten 56 Raketen auf ihre tödliche Bestimmung.

Akio beobachtete auf seinem matten, schwach rotleuchtendem Display die beiden lauernden Kontrahenten. Seine W&F-Ultrazoom-Kamera unter der Hornetnase lieferte dem Jäger gestochen scharfe Bilder im Infrarot-, im UV- und im normaloptischen Bereich. Dieses künstliche Auge wurde von Wilkes & Federmen speziell nur für die UEE-Navy konstruiert.
Die im Helm integrierte HUD lieferte Akio die nackten Zahlen zu dem Schauspiel.

Es zuckte auf. Die Connie schoss zuerst. Mühelos wurden die Energien von dem Schutzschirm der MIS abgewehrt.
Shining Eye schickte die erste Welle seiner Raketen los. Akios HUD zählte 16 Flugkörper. Shining Eye wollte es auf keinen Versuch ankommen lassen. Er hatte dem CleaverReaper gleich alles entgegengeworfen, was an seiner ’Lancer gehangen hatte. Er brauchte mit Raketen nicht zu geizen. Die Raketennachfüllstationen ergänzten die Werfereinrichtungen vollautomatisch.

Grelle Explosionen zuckten zwischen den beiden Schiffen auf. Die Phoenix pickte die Raketen mit ihren zielgenauen Laserkanonen aus der Luft. Nur noch eine Handvoll von ihnen verpufften wirkungslos im Energieschirm der Connie.

Sofort nahm sie den Angriff wieder auf und malträtierte die Lancerschirme mit ihren Waffen.
Die Freelancer nahm Fahrt auf und versuchte, den Schüssen auszuweichen. Ihre beiden, doppelläufigen Kroneg an ihren Flanken warfen hilflos Energiezungen in den Schirm der Connie. Sie waren nur gegen kleine Schiffe wirkungsvoll. Doch Shining Eye musste sich Zeit erkaufen, bis die Raketen nachgeladen waren.

Ein zweiter Schwarm verließ die MIS und fiel auf die nachfolgende Connie zu. Dieser wurde genauso mühelos abgewehrt.
Den Beschuss der Phoenix wehrte die MIS selbst wiederum mühelos ab, da Shining Eye seinen Heckschirm mit 100% Energie versorgte. Aus der Entfernung schien es, als ob die Freelancer von einer glühenden Energiemauer verfolgt wurde. Seine Flanken und der Bug waren vollkommen entblößt. Doch die konnte der CleaverReaper nicht angreifen, da er hinter der Lancer zurückblieb.

Es war ein ausgeglichenes Duell. Auf der einen Seite eine starke Bewaffnung und auf der anderen Seite eine starke Abwehr. Es schien auf ein unbefriedigendes Unentschieden hinauszulaufen.

Doch der Jäger hätte den falschen Köder ausgelegt, wenn die Beute sie nicht hätte reißen können. Akio kannte die militärische Stärke der Connie. Und der CleaverReaper hielt sie nicht lange zurück.

Unter der Phoenix erschien ein graziler Pfeil. Es war das zwölf Meter lange Beiboot der Constellation: die P-52 Merlin. Das verriet, dass die Connie schon einige Jahre auf dem Buckel hatte. Denn die heutige Phoenix-Variante wurde mit der leistungsfähigeren P72-Archimedes ausgeliefert.

Kaum dass die Merlin abgedockt hatte, nahm sie auch schon Fahrt auf. Während das Mutterschiff ununterbrochen auf die Freelancer feuerte, ging ihr schnelles Beiboot in eine Rechtskurve, um den Gegner von der Flanke aus anzugreifen.

Shining Eye warf eine dritte Welle von Lenkraketen ins Gefecht. Vermutlich wusste er selbst, dass es nur noch eine Verzweiflungstat war. Spätestens, als diese Raketen abgeschossen waren oder im Schirm der Connie explodierten, musste der Pirat wissen, wie der Kampf ausgehen würde.

Die Merlin kam von seiner Steuerbordseite. Die ersten Schüsse schlugen in den ungeschützten Stahl und rissen ihn in Fetzen heraus. Eye reagierte, wie er reagieren musste. Er baute den schützenden Steuerbordschirm wieder auf. Doch die dafür nötige Energie fehlte nun im Heckschirm.

Die Connie und die Merlin koordinierten ihren Beschuss. Sie feuerten zeitgleich in den gegnerischen Schutzschirm. Diese konnten den ungestümen Gewalten nicht lange standhalten. Ein erster Schuss der Phoenix durchdrang den Schirm und schlug in die Triebwerksregion der ’Lancer. Sofort geriet Eye ins Trudeln. Der CleaverReaper hielt den Beschuss aufrecht. Ein zweiter Schuss zerstörte das linke Haupttriebwerk. Sofort verlor die Freelancer an Fahrt. Sie schien förmlich zu humpeln.

Die Merlin erzielte nun ihrerseits einige Treffer. Mit einem gekonnten Driftwendemanöver gelang es dem Piloten, beide Flankenkanonen der MIS mit einem einzigen Anflug auszuschalten. Das rang dem still beobachtenden Jäger einen gewissen Respekt ab.

Ein gekonnt platzierter Schuss aus der Connie zerfetzte das zweite Haupttriebwerk der Freelancer. Mit den Hilfstriebwerken versuchte Shining Eye, das Unvermeidliche hinauszuschieben. Doch die Merlin nahm sein Energieaggregat ins Visier und beendete so den Kampf. Die Freelancer trieb als hilfloses Wrack durch den Raum.

Akio war zufrieden. Alles lief nach Plan.
Der einsame Jäger beobachtete auf seinem Schirm, wie die Merlin zur Constellation zurückflog und dann beide Schiffssilhouetten wieder miteinander verschmolzen. Die Phoenix pirschte sich daraufhin an die Freelancer heran. Akio sah dabei zu, wie sie andockte.

Er schmeckte den bitteren Geschmack von Magensäure in seinem Mund und er erkannte, wie angespannt er war. Sein Magen war total verkrampft und verursachte ihm schweres Sodbrennen. Diese krankhafte Anspannung war schon chronisch. Akio betrachtete diese Krankheit mittlerweile mit einer stoischen Gelassenheit. Er wusste ja, woher das kam. Denn jedes Mal, wenn der CleaverReaper gemordet hatte, fühlte Akio sich persönlich dafür verantwortlich. Er hatte es nicht geschafft, den Schlitzer rechtzeitig davon abzuhalten. Jeder Tote auf der Liste des CleaverReaper lastete Akio sich selbst an. Er jagte ihn schon seit drei Jahren. Eine verdammt lange Zeit mit verdammt vielen Toten.

Akio wurde plötzlich bewusst, dass sein Plan in die entscheidende Phase getreten war. Er ignorierte seine Magenschmerzen und sein quälendes Verlangen nach Pizza und widmete sich der Schiffssteuerung.
Jetzt war seine Zeit gekommen. Er würde heute dem mörderischen Treiben des CleaverReaper ein Ende bereiten.
Jetzt war er an der Reihe.

Endlich – der Jäger!

Infobox AGITD

Star Citizen

Star Citizen ist ein sich noch in Entwicklung befindliches Weltraumsimulationsspiel, in dem der Spieler verschiedene Aufgaben erfüllen kann.

Entwickelt wird das Spiel von Chris Roberts, dem Schöpfer der Wing Commander Spiele, und seiner eigens dafür gegründeten Firma Cloud Imperium Games.

Viele Interssierte haben die Entwicklung per Crowdfunding finanziert. Und so existiert eine große Fangemeinde, die selbst Videos und Geschichten zu diesem Spiel erstellen.

Diese Kurzgeschichte ist mein Beitrag.

Schwabendoomsday

SchwabendoomsdaySchwabendoomsday ist der Tag, an dem Stuttgart zerstört wird, um aus Deutschland wieder eine Monarchie zu machen.

Schwabendoomsday – Teil 1: Terrorziel Stuttgart ist ein reinrassiger Katastrophenthriller. Der Anschlag auf das Schwäbische Herz setzt eine Kausalkette in Gang, an deren Ende sich Maximilian die Kaiserkrone aufsetzen kann.

Schwabendoomsday – Teil 2: Terrorziel Freiheit ist ein utopischer Staatsroman. Maximilian ist Kaiser und herrscht mit eiserner Faust. Wie reagieren die Menschen in einer neuen Monarchie? Wie entwickelt sich eine Gesellschaft ohne Freiheit? Kann es eine Rückkehr zur Demokratie geben?

Lesen Sie, wie Deutschland ohne Freiheit aussehen könnte.

Lilith - Baum des Lebens

Lilith - Baum des LebensDieser Roman beschreibt die uralte Schöpfungsgeschichte um Adam und Eva.
Neu und modern erzählt - aus der Sicht von Lilith.

Lilith ist ein junges Mädchen, das zusammen mit ihren Freunden Adamah und Chawah im Garten von Eden lebt. Nach dem Essen der Frucht der Erkenntnis erfährt sie, dass die Menschen nur eine Züchtung der Neteru sind. Nur dazu erschaffen, um den Igigu als Sklaven zu dienen.

Lilith nimmt den Kampf um die Freiheit auf und wird so zur ersten großen Heldin der Menschheitsgeschichte.

Thot - Spuren aus Stein

Thot - Spuren aus SteinIn ferner Vergangenheit:
Nibiru, die Heimatwelt der Götter, wurde von einer gewaltigen Katastrophe bedroht. Darum musste die Zivilisation der Neteru fliehen.

Sie hinterließen uns ihre Spuren aus Stein in der Hoffnung, dass wir uns an sie erinnern...

Gegenwart:
Ein Forscherteam findet nahe Luxor erste Hinweise. Sie folgen den uralten Spuren der Himmelmenschen und erfahren, was seit Jahrtausenden vergessen war.

Spuren aus Stein - Bilder von Gizeh

Spuren aus Stein - Bilder von Gizeh

Dieser Bildband ist eine Ergänzung zum Datenblatt "Spuren aus Stein - die Geheimnisse" und meinem Roman "Thot - Spuren aus Stein".

Die Fotos sollen dem Betrachter einen Eindruck über die Monumente von Gizeh vermitteln. Die Bilder der gigantischen Felsblöcke sollen zeigen, welcher Aufwand betrieben wurde. Die Bilder der Verwitterungen sollen das unvorstellbare Alter bezeugen.

Hier sollen Sie die Pyramiden, den Sphinx und die Tempel nicht als Tourist betrachten. Schauen Sie genau hin! Die Fragen kommen von allein.