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Die Kurzgeschichte 'A Ghost In The Dark' gibt es kostenlos zum Download:

A Ghost In The Dark
© Sven Schmidt, alle Rechte vorbehalten

Akio kam relativ schnell wieder zu sich. Er war nur zwei bis drei Minuten weggetreten gewesen. Er kannte seine Sucht und wusste, wie sie funktionierte. Einerseits bildete er sich etwas darauf ein, doch andererseits war ihm bewusst, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis der körperliche und seelische Zerfall einsetzte. Er konnte es spüren.

Die beiden Piratenschiffe waren immer noch zu weit entfernt, als dass der Jäger sie auch bei besseren Lichtverhältnissen hätte sehen können. Die Anzeige in seinem HUD machte ihm allerdings deutlich, dass es Zeit für ihn war.

Akio blickte durch die Kanzelscheiben nach draußen in die ewige Nacht. Er konnte vereinzelt wieder Sterne flackern sehen. Doch sein Blick schweifte ab in die Unendlichkeit.

Sollte er es wirklich tun? Jetzt hatte er noch die Möglichkeit, sein Vorhaben aufzugeben. Er dachte an die vielen Opfer des CleaverReaper und welche Opfer er persönlich erbracht hatte. Doch dann verscheuchte er diese Gedanken. Er musste es tun. Denn der Schlitzer würde nicht aufhören zu wüten. Es würde noch weitere Opfer geben. Und Akio hätte ihr Blut an den Händen, wenn er jetzt einfach wegfliegen würde.

Nein. Der Jäger hatte sich entschieden. Sein Blick wurde fest und bekam den Ausdruck von unbeugsamer Zielstrebigkeit. Er aktivierte seine Remote-App für die Ghost. Dann öffnete er das Kabinendach. Die Atmosphäre entwich als feiner Nebel.
Flüsternd, aber dennoch fest entschlossen, murmelte er:
„Ich werde dich töten, kleiner Bruder.“

Dann stieg er aus.

Akio kletterte an der Außenwand nach hinten zu dem angeflanschten Stahlring. Er öffnete die acht Klemmverbindungen zu dem etwa zwei Meter durchmessenden Gebilde. Dann gab er seiner Ghost einen kurzen Bremsbefehl. Gehorsam flammten die oberen Korrekturdüsen auf und die modifizierte Hornet fiel langsam zurück. Nach einem kurzen Rückwärtsschub schwebte sein Schiff nach oben weg. Die Ghost hielt nun nicht mehr auf die beiden Piratenschiffe zu und würde in einigen Kilometern Entfernung an ihnen vorbeitreiben.

Akio und der Ring schwebten jedoch weiterhin auf das Ziel zu. Der Metallring mit seiner radarabsorbierenden Oberfläche war eine Sonderanfertigung von Tyler Design/Tech für das Militär. Innen war sie rund, um auf die genormten Andockringe von Raumschiffen aufsetzen zu können. Der äußere Rand war 16-eckig, um Radarstrahlen abzulenken und um so die Tarneigenschaft zu erhöhen. Im Ring selber spannte sich eine überaus feste Plastikfolie, die ebenfalls die schwarzgraue Beschichtung aufwies, wie die gesamte Ghost und Akios Raumanzug. Kurz: Es war eine Ein-Mann-Stealth-Schleuse, die verwendet wurde, wenn ein Ghostpilot ein fremdes Schiff infiltrieren sollte.

Akios mobiGlas vibrierte. Ein kurzer Blick verriet ihm, dass die Ghost-App die Verbindung zu seinem Schiff verloren hatte. Der Störsender des Reapers blockierte auch diese Frequenz. Akio war deswegen nicht beunruhigt. Er hatte das erwartet.

Schwerelos trieb er an der Seite der Tarnschleuse durch die Dunkelheit. Es dauerte nicht lange, bis der Passivscanner seines Raumanzugs die Schiffe erkannte. Im HUD poppten wieder die Informationen auf.

Akio bereitete sich auf das Andockmanöver vor. Er legte sich mit dem Rücken auf die Plastikfolie und streckte Arme und Beine aus. Nun sah er fast so aus wie ein vitruvianischer Mensch in einem Kreis – eine harmonische Verschmelzung von mathematischer Geometrie und menschlichen Proportionen.

Der schwarze Jäger aktivierte seine Brustdüsen und bremste so die Fahrt langsam ab. Mit seinen Armen und Beinen gab er den Druck gleichmäßig auf den Ring ab. Es war ein fast unmögliches Manöver. Doch der militärische Drill seiner Spezialausbildung verlieh ihm das nötige Feingefühl. Der Ring behielt seine aufrechte Position und kippte zu keiner Seite hin weg.

Nach wenigen Augenblicken dann konnte Akio auch die beiden Schiffe mit bloßem Auge erkennen. Sie waren dunkelgraue Schatten vor dem Hintergrund eines dunkelschwarzen Nichts. Die fast doppelt so lange Constellation des Schlitzers hing im rechten Winkel mit seinem unteren Andockring an dem Kappenring der Freelancer. Beide Schiffe bildeten so den Buchstaben ’L’.

Der Jäger schwebte langsamer werdend darauf zu. Plötzlich fühlte sich die Schleuse in seinem Rücken an wie eine schwere Last, die ihn unaufhaltsam nach vorne schob. Hin zu einem unbestimmten Schicksal, das so oder so große Schmerzen für ihn bedeuten würde. Akio wusste, dass sein Bruder auf der Freelancer war und seinem bestialischen Werk nachging. Auch wenn er seine Mission erfolgreich beenden und dem CleaverReaper das Handwerk legen würde …

Am Ende würde er doch nur seinen eigenen Bruder töten.

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Star Citizen ist ein sich noch in Entwicklung befindliches Weltraumsimulationsspiel, in dem der Spieler verschiedene Aufgaben erfüllen kann.

Entwickelt wird das Spiel von Chris Roberts, dem Schöpfer der Wing Commander Spiele, und seiner eigens dafür gegründeten Firma Cloud Imperium Games.

Viele Interssierte haben die Entwicklung per Crowdfunding finanziert. Und so existiert eine große Fangemeinde, die selbst Videos und Geschichten zu diesem Spiel erstellen.

Diese Kurzgeschichte ist mein Beitrag.

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Schwabendoomsday – Teil 2: Terrorziel Freiheit ist ein utopischer Staatsroman. Maximilian ist Kaiser und herrscht mit eiserner Faust. Wie reagieren die Menschen in einer neuen Monarchie? Wie entwickelt sich eine Gesellschaft ohne Freiheit? Kann es eine Rückkehr zur Demokratie geben?

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Spuren aus Stein - Bilder von Gizeh

Spuren aus Stein - Bilder von Gizeh

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Hier sollen Sie die Pyramiden, den Sphinx und die Tempel nicht als Tourist betrachten. Schauen Sie genau hin! Die Fragen kommen von allein.